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SÉBASTIEN PAROTTE

Sébastien Parotte wuchs in Grand-Rechain bei Herve auf und erhielt im Alter von fünf Jahren ersten Gesangsunterricht. Als Knabensolist sang er an der Lütticher Oper und an der Oper La Monnaie in Brüssel. Seine Studien machte er an den Konservatorien von Lüttich, wo er einen Abschluss im Fach Kontrabass erhielt und ab 2001 in Maastricht, wo er in der Klasse von Mya Besselink Gesang studierte. Der deutsche Ableger von Jeunesses Musicales International wählte ihn 2005 aus, um Rollen in Opern von Verdi und Rossini zu singen. 2007 war er als Mitglied der Jeunes Voix du Rhin an der Opéra National du Rhin in Straßburg. 2008 erhielt er ein Stipendium für den Unterricht in der Chapelle musicale Reine Élisabeth in Brüssel, wo ihn José van Dam auf den Concours Reine Elisabeth 2011 vorbereitete.[1] In diesem internationalen Wettbewerb war Parotte unter den 12 Finalisten und erhielt den Publikumspreis.[2] 2011 debütierte Parotte am Landestheater Linz als Don Magnifico in La Cenerentola.[3] In der Konzertsaison 2011/2012 hat Parotte Engagements an der „Opéra National de Lorraine“ und in der Rolle des „Masetto“ in Mozarts Don Giovanni an der „Opéra National de Bordeaux“. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 war er am Staatstheater Nürnberg engagiert, wo er als Leporello, Steuermann, Ping, Angelotti und vielen weiteren Rollen zu sehen war.
Produktionen wie La Cenerentola von G. Rossini in Montenegro, La Traviata von  G. Verdi, die lustige Witwe, L'heure Espagnol, L' esire d' amore und weitere Engagements führten ihn u. a. an die Opéra National de Bordeaux, die Opéra national de Lorraine, zum Festival d’Aix-en-Provence, ans Theater Hof, die Grand Opera d' Avignon und die Staatsoper Vilnius. Zahlreiche Produktionen, wie die der Jeanne d’Arc au bûcher von Honegger, mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, Schuberts Winterreise und das renommierte Festival Concerts du Printemps führten ihn auch zurück in seine Heimat, wo er sich seit einigen Jahren engagiert für den kulturellen Nachwuchs einsetzt. Im Dezember 2025 ermöglichte er, im Rahmen von klassischen Musikprojekten, begleitet vom staatlichen Fernsehen, für hunderte Schülerinnen und Schüler der wallonischen Region, Konzerte unter seiner Mitwirkung und lies die Herzen der Kinder und Familien mit seiner Stimme höher schlagen. 2026 warten neben zahlreichen Konzerten in Wien und seinem Heimat land sein Debüt als Jesus in J. S. Bachs Matthäuspassion unter der Leitung von Antal Barnás und J. Brahms Liebesliederwalzer im wunderschönen Vilnius.

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